RückblickKlischee „Geschützte Werkstätte“

Die Veranstaltung wird aufgrund des Coronavirus verschoben.

Datum/Zeit:
Organisator: Sektion Aargau/Solothurn

Einblicke in die industrielle Produktion der Stiftung azb in Strengelbach
Geschützte Werkstätten haben gelegentlich mit vorgefassten Meinungen und Klischees zu kämpfen. Von aussen betrachtet scheint es, dass die dort Angestellten bestenfalls einer Beschäftigungstherapie nachgehen, um so ihren Alltag zu verbringen. Doch weit gefehlt! In der Schweiz arbeiten rund 25'000 Menschen mit einer Beeinträchtigung in etwa 300 Werkstätten. Die damit verbundene Arbeitsleistung ist ein wichtiger wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Beitrag. Für den einzelnen Mitarbeitenden in einer Geschützten Werkstätte bedeutet die Anstellung Anerkennung, Wertschätzung, Entlohnung sowie berufliche Entwicklung – die gleichen Ansprüche, welche auch Arbeitnehmende des ersten Arbeitsmarkts haben.

Die Stiftung azb bietet rund 200 Geschützte Arbeitsplätze an. Wie für andere Unternehmen auch, sind Qualitätsbewusstsein und Kundenorientierung für die Stiftung azb – gerade in der Zusammenarbeit mit Industrie, Gewerbe und Handel – wesentliche Erfolgsfaktoren. Das nach ISO 9001 und ISO 14001 zertifizierte Managementsystem mit den Schwerpunkten «Qualität, Sicherheit und Umwelt» unterstützt die Verantwortlichen dabei.

Die Besuchenden der ausgeschriebenen Veranstaltung erhalten einen Einblick hinter die Kulisse der Geschützten Werkstätte der Stiftung azb und können allfällig bestehende Vorurteile revidieren. Unlängst hat ein Kunde nach einem Rundgang durch die Werkstätte bemerkt: «Ich bin beeindruckt von den Leistungen, die Menschen mit Handicap zu vollbringen im Stande sind. Ich hätte nie gedacht, wie professionell und modern hier gearbeitet wird!»

Dokumente

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programm_20200316_ag-so.pdf PDF (267,0 kB)

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